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Mit dem Zweiten Pflegestärkungsgesetz (PSG II) werden zum 1. Januar 2017 ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff und ein neues Begutachtungsverfahren eingeführt. Aus 3 Pflege- stufen werden 5 Pflegegrade. Die Leistungsbeträge aus der Pflegepflichtversicherung werden an die heutige Pflegesituation angeglichen.
„Die eingeschränkte Alltagskompetenz steht für Demenz und psychische Krankheiten. Der neue Pflegegrad 1 kommt nur für neu eingestufte Personen in Betracht. Er gilt bei geringfügig eingeschränkter Selbstständigkeit.“
Die Pflegepflichtversicherung leistet zukünftig bei den Pflegegraden 1 bis 5 – je nach Pflegesituation – folgende Beiträge:
Die Pflegeversicherung wurde 1995 eingeführt. Auch zu diesem Zeitpunkt war schon bekannt und völlig klar, dass der Generationenvertrag durch seine demographische Entwicklung und die immer älter werdende Bevölkerung, eines der größten sozialpolitischen Fehler der Nachkriegsgeschichte war und ist.
So auch die Aussage von Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen.
(Direktor des Forschungszentrums Generationenverträge an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und Botschafter der Initiative „Neue Soziale Marktwirtschaft“)
Die Pflegepflichtversicherung (SPV/PPV) deckt nach PSG II trotz vieler wichtiger Leistungsverbesserungen weiterhin nur einen Teil der tatsächlichen Pflegekosten ab. Zwar verbessert das neue Leistungsspektrum der Pflegepflichtversicherung in weiten Teilen die Situation, trotzdem wird eine hohe Versorgungslücke weiterhin aus eigener Tasche finanziert werden müssen. Dies erkennt man besonders stark in folgenden Bereichen:
Im Bereich der stationären Pflege sowie bei der Versorgung durch Angehörige bleiben besonders große Versorgungslücken bestehen.
Die Zuschüsse aus der Pflegepflichtversicherung für vollstationäre Pflege im Heim werden bei Pflegegrad 2 und 3 geringer als heute bei entsprechender Pflegestufe I und II ausfallen. Dies betrifft vor allem „nur“ körperlich erkrankte Personen ohne Demenz. Änderungen der Zuschüsse zur vollstationäre Pflege nach PSG II
Viele Menschen machen sich um die Pflegeversicherungen keine Gedanken. Dieses Thema wird weggeschoben und verdrängt. Meist erst, wenn im eigenen Umfeld ein Pflegefall das Leben kreuzt, wird man sich der oft sehr schwierigen Situation bewusst und das obwohl die Pflegeversicherungen zu den wichtigen Personenversicherungen zählt.
Laut Pflege-Statistik des Statistischen Bundesamts Deutschland hatten wir in 2007 ca. 2,2 Mio. pflegebedürftige Personen, die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherungen beziehen. In vielen Fällen reicht die gesetzliche Geld- oder Sachleistung nicht aus um die hohen Pflegekosten zu decken. Diese Deckungslücke müssen die Pflegebedürftigen oder deren Angehörige aus eigener Tasche bezahlen. Nicht selten wird der Pflegefall zum Sozialfall.
Schaubild rechts: (Quelle: Stiftung Warentest Finanztest 2/2011)
Versuchen wir diese Frage einmal über die möglichen Kosten und die mögliche Pflege-Wahrscheinlichkeit zu beantworten. Laut der Statistik des Bundesministeriums für Gesundheit liegt das Risiko der Pflegebedürftigkeit bei der Altersgruppe der über 80 Jährigen bei 28,8%.
Eine andere Statistik im Statistischen Monatsheft Rheinland-Pfalz von 2005 von Günter Ickler, Diplom-Ökonom, leitet das Referat „Bevölkerung, Beschäftigte, soziale Leistungen“. spricht bei der Altersgruppe der über 75-Jährigen bei Frauen von 28,7% und bei Männer von 16,5%.
Also fast ein Drittel der Alten wird im letzten Lebensabschnitt Pflegebedürftig. Die Zahl der Pflegebedürftigen im Bezug auf die Gesamtbevölkerung in Deutschland wird sich auf Grund der steigenden Lebenserwartung erhöhen.
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